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NYC’S CREATIVE SOCIETY – EIN UPDATE

19 Mai 2009 2,325 views No Comment

„There’s something going on in New York that I haven’t quite felt since the early 80s…It’s a sense of buzz in the air—an almost electric current of creativity that has long been missing.“

Zitat Walt Cessna, Blackbook, May 09.

Foto by Ves-Pitts
source: Ves Pitts

Die Lieblingsbeschäftigung der KREATIVEN SZENE in New York City und Berlin ist das ja so genannte gegenseitige STEILVORLAGE-Geben. Die kreativfühlenden Bewohner beider Städte bekommen stets glänzende Augen, wenn sie von jeweils der anderen sprechen. Beide würden ohne zu zögern die Koffer packen, um Einiges an Lebenszeit am jeweils anderen Ort zu verbringen.

Die Sehnsucht hat in beiden Fällen denselben Namen: es geht um das EINTAUCHEN in eine kreative metropolite Szene, die nah genug dran ist am eigenem Lebensgefühl und Erfahrungsschatz und doch weit genug davon entfernt, um den verlockenden Reiz des Unerfahrenen zu verströmen. So suchen die Berliner in NYC genau das, was die NYC Szene in Berlin hofft aufzuspüren. Das Undergroundige, Skurrile, Inspirierende weil Andersartige, angetroffen während wilder GRENZENLOSER Nächte an denen auch die Sonne scheinen darf.

Das Lustige daran: beide glauben, dass jeweils die andere Stadt die besseren Bedingungen hierfür bereithält. Hier offenbart sich der URMENSCHLICHE Drang immer nach dem zu streben, was man gerade nicht hat.

NEW YORKER glauben, dass Berlin den allerbesten Nährboden für ein total kreatives Leben bietet, weil…. die Mieten so billig sind…In Echt! Berlin ist SEXY, weil es arm ist und nicht umgekehrt. Die Begleiterscheinungen wie gelassenes Tagträumen mit einer Horde gleichartiger Wesen, viel Raum, wenig Kontrolle und das Berghain sind für jeden gestressten New Yorker Bohemien die Verheißung schlechthin.

KREATIV-BERLIN strebt genau aus umgekehrten Grund nach NYC: die Sehnsucht nach Glamour, Höhe, Geschwindigkeit und internationalen MÖGLICHMACHERN (sprich Menschen mit Kohle, auch Auftraggeber genannt) drücken die Knöpfe in den ausgemergelten Berliner Seelchen.

Aber anscheinend ist NYC momentan auch noch aus einem anderen Grund eine gute Idee.

jewelry designer Gregg Wolf

jewelry designer Gregg Wolf

source: Gregg Wolf

WALT CESSNA, einer meiner zufällig akquirierten facebook Freunde, von Haus aus EX-FASHION TERRORIST, 80’s/90’s Club Troll, Stylist, Journalist (u.a. Interview, Elle, The Village Voice, Ray Gun), Street Fotograf (Ausstellungen in Berlin, London, SF), Herausgeber von Anti-Fashion Magazinen und all die anderen sozialen Rollen, die man als Kreativer im Jahr 2009 annehmen darf. Also genau der Walt hat neulich auf BLACKBOOK über das momentan und (natürlich!) durch die Krise entfachte KREATIVITÄTS-FEUERWERK berichtet.

daniel-stanley

new designer Daniel Stanley mixes formal street wear with a slightly Edwardian twist

Liz Mcgrath

Liz Mcgrath

source: Walt Cessna

Ich muss ja sagen, dass mich das nicht hinter dem Ofen vorholt. Sieht ein bisschen aus wie Kastanieallee gepaart mit einer durchschnittlichen Nacht im Brohen Hearts Club. Aber lest selbst und bucht und schickt mir die Fotos. Wir stellen dann Berlin auf die Probe…

PS: Beachtet die Kommentare unter dem Ding. Walt scheint eine nette Fangemeinde zu haben.

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