Begegnungen auf der Re:publica 09: Bloggerinnen und Hypemachine
Gestern auf der Re:Publica in Berlin: ich war schnell zwischen zwei Terminchen auf die Re:Publica gesprungen, um mir das Bloggerinnen Panel anzuhören, auf dem unter anderem eine gute Bekannte von mir, namentlich Julia Knolle von Les Mads ihr Statement zum Thema “Warum Frauen bloggen” abgeben sollte. Ich gehe hier nicht ins Detail, da die Diskussion zum Panel so grausam negativ war, dass ich ein paar Flashbacks hatte, die mich darin erinnerten, warum ich dann doch desöfteren gewisse Seminare in der Uni geschwänzt habe. So viel sei gesagt: Das “Warum” blieb komplett unbeantwortet und sollte im Gegenzug auch wirklich in Frage gestellt sein. Hey Mädels: Es gibt so viele coole Bloggerinnen, die stolz sind auf das was sie da so auf die Beine stellen und das auch dementsprechend vermarkten sollten. Und der Vorschlag von einem der wenigen selbstbewussten Mädchen aus dem Publikum, doch mal über eine “She:Publica” nachzudenken bzw. diese direkt anzuleieren, sollte uns doch eigentlich mit Entzückung erfüllen. Stattdessen war eher ein müdes Achselzucken zu vernehmen. Da kann man nur hoffnungsfroh auf die Fashionblogger der Republik schauen, die hier schon viel weiter sind. Die kleine Community getrieben von Lisa, Mahret, Mary, Judith und einigen anderen, hat sich durch gegenseitige Unterstützung einen gehörigen Glanz und Power Appeal erschaffen. Find ich gut. Lasst uns Mädels doch auch mal klüngeln und empowern und die Jungs mit ihren eigenen Waffen schlagen

Na ja. Wenn wir dann die Jungs genügend besiegt haben, können wir ja auch wieder ordentlich Spass mit ihnen haben. So wie gestern beim Japan-Suppen-Kuchi-Mann. Wir schlürften unsere Udon very internationally mit Eric von Soundcloud und Anthony von The Hype Machine und schmückten nebenher Conrad mit Soundcloud Aufklebern in Zimmermädchenoptik. Hach!

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